Epidermis
-  Dermatologisches Institut für medizinische Haarentfernung

WAS IST ELEKTROEPILATION?

Die Elektroepilation, auch Nadelepilation genannt, ist das älteste Verfahren zur permanenten Haarentfernung, aber längst nicht veraltet oder überholt. Im Gegenteil, sie ist selbst heute noch die einzige Methode die von der FDA (=Food and Drug Administration) der Klassifikation "permanent hair removal" zugeordnet ist. Wer sich heute für die Elektro-Epilation entscheidet, genießt die Sicherheit der best erprobten Methode und die Effektivität modernster Technik.

Es wird eine hauchdünne, sterile Sonde in den Haarkanal eingeführt. Nach Platzierung wird auf die Sonde ein kurzer Stromimpuls appliziert. Abhängig von der verwendeten Stromart (Wechselstrom oder Gleichstrom oder beides) wird die Haarwurzel nun entweder durch Hitze (Thermolyse-Verfahren) oder durch eine chemische Reaktion (Blend- oder Elektrolyse-Verfahren) zerstört.

Um beste Resultate zu erzielen, kommt es bei der Elektroepilation neben der Technik vor allem auf Erfahrung und Geschicklichkeit an, denn Elektro-Epilation ist Präzisionsarbeit und nichts für Amateure. Jede dieser drei Methoden wirkt gleich gut und effektiv, auch wenn oftmals gerne der einen oder anderen bessere oder schnellere Ergebnisse zugeschrieben werden. Ob nun die Elektrolyse, die Thermolyse oder die Blendmethode zum Einsatz kommt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Eine erfahrene Elektrologistin wählt immer individuell die Vorgehensweise und Technik aus.


DIE DREI METHODEN DER ELEKTROEPILATION

Elektrolyse: Das ursprüngliche und erste Verfahren in der Anwendung der Elektro-Epilation. Hierbei wird galvanischer Strom (Gleichstrom) benutzt, um den Follikel durch eine chemische Reaktion in der Haut zu zerstören. Die Sonde muss mindestens 2 Minuten im Follikel verbleiben, um eine nachhaltige destruktive Wirkung zu erzielen. Diese Methode wird in Deutschland kaum noch angewendet. Thermolyse: hochfrequenter Wechselstrom erhitzt die Sonde, nachdem diese in den Follikel eingeführt wurde. Das umliegende Gewebe "koaguliert" und wird verödet. Dieser Vorgang dauert etwa 1 Sekunde, daher ist die Thermolyse wesentlich schneller. Eine geschickte Elektrologistin kann bis zu 20 Haare in der Minute behandeln. Mit diesem Verfahren können daher auch große Flächen in einer akzeptablen Zeit behandelt werden. Blend-Methode: es werden beide Stromarten (Gleichstrom und Wechselstrom) eingesetzt, um den Follikel zu zerstören. Wie bei der Elektrolyse wird der galvanische Strom eingesetzt, um eine chemische Reaktion im Follikel auszulösen. Der Wechselstrom dient hier zur Beschleunigung der chemischen Zerstörung. Pro Haar werden je nach Haarstärke und Follikeltiefe 5 bis 10 Sekunden benötigt.

Thermolyse: Hochfrequenter Wechselstrom erhitzt die Sonde, nachdem diese in den Follikel eingeführt wurde. Das umliegende Gewebe "koaguliert" und wird verödet. Dieser Vorgang dauert etwa 1 Sekunde, daher ist die Thermolyse wesentlich schneller. Eine geschickte Elektrologistin kann bis zu 20 Haare in der Minute behandeln. Mit diesem Verfahren können daher auch große Flächen in einer akzeptablen Zeit behandelt werden.

Blend-Methode: Beide Stromarten (Gleichstrom und Wechselstrom) werden eingesetzt, um den Follikel zu zerstören. Wie bei der Elektrolyse wird der galvanische Strom genutzt, um eine chemische Reaktion im Follikel auszulösen. Der Wechselstrom dient hier zur Beschleunigung der chemischen Zerstörung. Pro Haar werden je nach Haarstärke und Follikeltiefe 5 bis 10 Sekunden benötigt.